Der Ort für die geplante Schulanlage gibt durch die Lärm- und Feinstaubbelastung, sowie durch die Störfallvorsorge stark entwurfsbildende Faktoren für die äussere Form und die innere Struktur des Geäudes vor. Der schmale, längliche Baukörper dient einerseits als klare städtebauliche Abgrenzung des Pfingstweidparkes zur Strasse hin und schützt anderseits den Pausenbereich vor den Imissionen. Alle lärmempfindlichen Räume sind südseitig, von der Strasse abgewandt, angeordnet.
Der strassenseitige Korridor erstreckt sich über die ganze Gebäudelänge und erschliesst die zum Park hin orientierten Klassenzimmer und Gruppenräume. Die Gruppenräume sind zwischen die Schulzimmer geschaltet. Ein Betreuungsraum ist jeweils drei Schulzimmern zugeordnet und orientiert sich auf das zentrale Treppenhaus mit Pausenhalle. Die Schulzimmer werden sowohl von Süden über eine Laubenschicht, als auch von Norden über den Korridor natürlich belichtet. Durch den mittigen Knick im länglichen Gebäudekörper wird vor dem Haupteingang der Schule an der Pfingstweidstrasse ein grosszügiger Vorplatzbereich definiert.
Erd- und Untergeschoss sind in Massivbauweise ausgebildet, die zwei Obergeschosse in einer Mischbauweise aus Stützen, Wänden und Trägern aus Holz und Decken aus vorgefertigten, mit Ortbeton übergossenen Betonelementen.
Die Fassade wird strassenseitig und stirnseitig mit einer profilierten und in einem hellen Farbton eloxierten Metallblech verkleidet. Die parkseitige Fassade ist geprägt durch die aus Lärchenholz konstruierte Laubenschicht, deren Ausdruck den Bezug zum Park verstärkt. Der Sockel wird entlang des östlichen Parkzugangs im Bereich der Turnhalle mit Betonelementen verkleidet.
ARCHITEKTUR
entstanden unter Baumann Roserens Architekten
BAUHERRSCHAFT
Immobilien Stadt Zürich
AUFTRAGSART
offener Wettbewerb 2010, 1. Preis
PROGRAMM
14 Klassenzimmer & Betreuungsräume, Essraum mit Küche, Mehrzweckraum, Turnhalle
PLANUNG/REALISIERUNG
2014-2019
BAUSUMME
26.5 Mio CHF (BKP 1-9)
MITARBEIT
Sonja Casty (Projektleitung), Benedetta Agostini, Silvia Bührer, Mia Mechler, Gopal Joshi, Apostolos Tsikas, Piero Bühler, Lea Bucher
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
antón & ghiggi Landschaft Architektur
KOSTENPLANUNG UND BAUMANAGEMENT
MMT AG Bauleiter und Architekten, Winterthur
FOTOGRAFIE
Georg Aerni, Zürich
















Der Ort für die geplante Schulanlage gibt durch die Lärm- und Feinstaubbelastung, sowie durch die Störfallvorsorge stark entwurfsbildende Faktoren für die äussere Form und die innere Struktur des Geäudes vor. Der schmale, längliche Baukörper dient einerseits als klare städtebauliche Abgrenzung des Pfingstweidparkes zur Strasse hin und schützt anderseits den Pausenbereich vor den Imissionen. Alle lärmempfindlichen Räume sind südseitig, von der Strasse abgewandt, angeordnet.
Der strassenseitige Korridor erstreckt sich über die ganze Gebäudelänge und erschliesst die zum Park hin orientierten Klassenzimmer und Gruppenräume. Die Gruppenräume sind zwischen die Schulzimmer geschaltet. Ein Betreuungsraum ist jeweils drei Schulzimmern zugeordnet und orientiert sich auf das zentrale Treppenhaus mit Pausenhalle. Die Schulzimmer werden sowohl von Süden über eine Laubenschicht, als auch von Norden über den Korridor natürlich belichtet. Durch den mittigen Knick im länglichen Gebäudekörper wird vor dem Haupteingang der Schule an der Pfingstweidstrasse ein grosszügiger Vorplatzbereich definiert.
Erd- und Untergeschoss sind in Massivbauweise ausgebildet, die zwei Obergeschosse in einer Mischbauweise aus Stützen, Wänden und Trägern aus Holz und Decken aus vorgefertigten, mit Ortbeton übergossenen Betonelementen.
Die Fassade wird strassenseitig und stirnseitig mit einer profilierten und in einem hellen Farbton eloxierten Metallblech verkleidet. Die parkseitige Fassade ist geprägt durch die aus Lärchenholz konstruierte Laubenschicht, deren Ausdruck den Bezug zum Park verstärkt. Der Sockel wird entlang des östlichen Parkzugangs im Bereich der Turnhalle mit Betonelementen verkleidet.
ARCHITEKTUR
entstanden unter Baumann Roserens Architekten
BAUHERRSCHAFT
Immobilien Stadt Zürich
AUFTRAGSART
offener Wettbewerb 2010, 1. Preis
PROGRAMM
14 Klassenzimmer & Betreuungsräume, Essraum mit Küche, Mehrzweckraum, Turnhalle
PLANUNG/REALISIERUNG
2014-2019
BAUSUMME
26.5 Mio CHF (BKP 1-9)
MITARBEIT
Sonja Casty (Projektleitung), Benedetta Agostini, Silvia Bührer, Mia Mechler, Gopal Joshi, Apostolos Tsikas, Piero Bühler, Lea Bucher
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
antón & ghiggi Landschaft Architektur
KOSTENPLANUNG UND BAUMANAGEMENT
MMT AG Bauleiter und Architekten, Winterthur
FOTOGRAFIE
Georg Aerni, Zürich
















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