Die Grösse des Raumprogramms für das neue Pflegezentrum ermöglicht typologisch den Vergleich mit den einzigartigen Oberengadiner Hotelbauten der Belle Epoque. Neben einem stattlichen Bauvolumen und dem Bezug zur Aussicht ist die Erschliessung und die inszenierte Annäherung an das Gebäude für diese Bauten von entscheidender Bedeutung.
Ähnlich wie diese historischen Beispiele soll sich das neue Pflegezentrum Oberengadin selbstbewusst als Teil der Kulturlandschaft verstehen. Die Bedingungen des Ortes - der Hang und die Situation hinter den Spitalgebäuden - erfordern im Zusammenhang mit einer adäquaten Adressbildung und einfacher betrieblicher Verbindungen zum Spital eine ganz spezifische architektonische Lösung.
Mit der erhöhten Positionierung des geknickten Gebäudekörpers im Hang wird erreicht, dass die Eingangshalle des Pflegezentrums über der Dachlinie des alten Spitals zu liegen kommt. Weiter entsteht dadurch eine attraktive, besonnte Aussichtsterrasse mit Aussensitzplätzen, welche öffentlich zugänglich ist und als soziales Scharnier zur Bevölkerung funktioniert.
Sämtliche Zimmer in den Obergeschossen sind so orientiert, dass sie alle von der vorzüglichen Aussicht profitieren können. Sie werden über einen vielfältig gestalteten Korridorraum erschlossen, der den Aufenthalt und und das Herumgehen zum abwechslungsreichen Erlebnis machen. Geschossübergreifende Räume schaffen unerwartete Aussichten und vernetzen die einzelnen Wohngruppen untereinander.
ARCHITEKTUR
entstanden unter Baumann Roserens Architekten
BAUHERRSCHAFT
Kreis Oberengadin
AUFTRAGSART
Offener Wettbewerb 2011, 1. Preis
PROGRAMM
120 Pflegezimmer, aufgeteilt in 5 Pflegestationen, Demenzstation mit 12 Pflegezimmer, Cafeteria & Aufenthalt, Gemeinschaftsräume, Personal & Verwaltung, Spitex
BAUSUMME
67.5 Mio CHF (BKP 1-9)
PLANUNG
2013-2014, Abbruch infolge negativem Abstimmungsergebnis
MITARBEIT
Stefan Hartmann (Projektleitung), Silvia Bührer, Sonja Casty, Valentin Surber
KOSTENPLANUNG
Walter Dietsche Baumanagement AG








Die Grösse des Raumprogramms für das neue Pflegezentrum ermöglicht typologisch den Vergleich mit den einzigartigen Oberengadiner Hotelbauten der Belle Epoque. Neben einem stattlichen Bauvolumen und dem Bezug zur Aussicht ist die Erschliessung und die inszenierte Annäherung an das Gebäude für diese Bauten von entscheidender Bedeutung.
Ähnlich wie diese historischen Beispiele soll sich das neue Pflegezentrum Oberengadin selbstbewusst als Teil der Kulturlandschaft verstehen. Die Bedingungen des Ortes - der Hang und die Situation hinter den Spitalgebäuden - erfordern im Zusammenhang mit einer adäquaten Adressbildung und einfacher betrieblicher Verbindungen zum Spital eine ganz spezifische architektonische Lösung.
Mit der erhöhten Positionierung des geknickten Gebäudekörpers im Hang wird erreicht, dass die Eingangshalle des Pflegezentrums über der Dachlinie des alten Spitals zu liegen kommt. Weiter entsteht dadurch eine attraktive, besonnte Aussichtsterrasse mit Aussensitzplätzen, welche öffentlich zugänglich ist und als soziales Scharnier zur Bevölkerung funktioniert.
Sämtliche Zimmer in den Obergeschossen sind so orientiert, dass sie alle von der vorzüglichen Aussicht profitieren können. Sie werden über einen vielfältig gestalteten Korridorraum erschlossen, der den Aufenthalt und und das Herumgehen zum abwechslungsreichen Erlebnis machen. Geschossübergreifende Räume schaffen unerwartete Aussichten und vernetzen die einzelnen Wohngruppen untereinander.
ARCHITEKTUR
entstanden unter Baumann Roserens Architekten
BAUHERRSCHAFT
Kreis Oberengadin
AUFTRAGSART
Offener Wettbewerb 2011, 1. Preis
PROGRAMM
120 Pflegezimmer, aufgeteilt in 5 Pflegestationen, Demenzstation mit 12 Pflegezimmer, Cafeteria & Aufenthalt, Gemeinschaftsräume, Personal & Verwaltung, Spitex
BAUSUMME
67.5 Mio CHF (BKP 1-9)
PLANUNG
2013-2014, Abbruch infolge negativem Abstimmungsergebnis
MITARBEIT
Stefan Hartmann (Projektleitung), Silvia Bührer, Sonja Casty, Valentin Surber
KOSTENPLANUNG
Walter Dietsche Baumanagement AG






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