Die städtebauliche Setzung der drei neu projektieren Häuser ist eine Synthese aus strassenbegleitenden Längsbauten sowie quergestellten Zeilen, wie sie im Milchbuck-Quartier üblich sind. Die Stirnseiten der Kopfbauten begleiten den Strassenraum entlang der Seminarstrasse, wo die Querbauten jeweils zwei gefasste, als Begebungsorte ausformulierte Eingangsbereiche definieren.
Je zwei Treppenhäuser verfügen über eine gemeinsame, grosszügige Eingangshalle, von der man über ein doppelgeschossig angelegtes Gartenzimmer hinunter zum Gartengeschoss schauen kann. Das Gartenzimmer bildet innerhalb der Hausgemeinschaft von zwei Treppenhäusern einen multifunktional nutzbaren Raum für gemeinsame Aktivitäten auf Gartenniveau.
Auf der Gartenseite entsteht nebst dem grosszügigen gemeinsamen Grünraum im Südwesten ein Siedlungsplatz, um diesen sich die öffentlichen Nutzungen wie Gemeinschaftsräume und Ateliers gruppieren.
Die Treppenhäuser sind kompakt als Vier- bzw. Sechsspänner organisiert. Durch die städtebauliche Figur profitieren alle Wohnungen von einer mehrseitigen Orientierung. Der grosszügige Wohn- und Essraum mit dreiseitiger Aussicht befindet sich jeweils am Kopf der Wohnung. Dem Essbereich und der räumlich separierten Küche vorgelagert befindet sich eine eingezogene Loggia, welche in den meisten Fällen an der Gebäudeecke angeordnet ist und dadurch eine zweiseitige Aussicht ermöglicht. Die Zimmer sind gut proportioniert und lassen durch die nutzungsneutrale Ausformulierung eine fexible Möblierung zu.
Die Neubauten sind als Hybridkonstruktion mit einer tragenden, aus normierten Holzbohlen bestehenden Aussenwand in Verbund mit einer massiven Betondecke konzipiert. Aussen wird die Fassade mit einer hinterlüfteteten und teilweise farbig geschlämmten Schalung verkleidet. Vertikale Holzlisenen strukturieren und proportionierten den Fassadenausdruck und bilden den Anschlag für die Klappladenkonstruktion der französischen Fenster.
ARCHITEKTUR
entstanden unter Baumann Roserens Architekten
BAUHERRSCHAFT
Baugenossenschaft Vrenelisgärtli, Zürich
AUFTRAGSART
Wettbewerb 2018, 1. Preis
PROGRAMM
85 Wohnungen (2.5- bis 5.5-Zimmer), 8 Zusatzzimmer, Doppelkindergarten, Gemeinschaftsräume, Ateliers, Tiefgarage
PLANUNG/REALISIERUNG
2019-2025
BAUSUMME
ca. 51 Mio CHF (BKP 1-9)
MITARBEIT
Martina Küng (Projektleitung), Thomas Koch (Projektleitung), Silvia Bührer, Mia Mechler, Caterina Zazzara, Alexios Tsakalakis-Karkas, Sonja Casty, Benedetta Agostini, Jim Würgler
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
Laboratorium KLA, Zürich
KOSTENPLANUNG UND BAUMANAGEMENT
Laternser Waser GmbH, Wallisellen
FOTOGRAFIE
Georg Aerni, Zürich





















Die städtebauliche Setzung der drei neu projektieren Häuser ist eine Synthese aus strassenbegleitenden Längsbauten sowie quergestellten Zeilen, wie sie im Milchbuck-Quartier üblich sind. Die Stirnseiten der Kopfbauten begleiten den Strassenraum entlang der Seminarstrasse, wo die Querbauten jeweils zwei gefasste, als Begebungsorte ausformulierte Eingangsbereiche definieren.
Je zwei Treppenhäuser verfügen über eine gemeinsame, grosszügige Eingangshalle, von der man über ein doppelgeschossig angelegtes Gartenzimmer hinunter zum Gartengeschoss schauen kann. Das Gartenzimmer bildet innerhalb der Hausgemeinschaft von zwei Treppenhäusern einen multifunktional nutzbaren Raum für gemeinsame Aktivitäten auf Gartenniveau.
Auf der Gartenseite entsteht nebst dem grosszügigen gemeinsamen Grünraum im Südwesten ein Siedlungsplatz, um diesen sich die öffentlichen Nutzungen wie Gemeinschaftsräume und Ateliers gruppieren.
Die Treppenhäuser sind kompakt als Vier- bzw. Sechsspänner organisiert. Durch die städtebauliche Figur profitieren alle Wohnungen von einer mehrseitigen Orientierung. Der grosszügige Wohn- und Essraum mit dreiseitiger Aussicht befindet sich jeweils am Kopf der Wohnung. Dem Essbereich und der räumlich separierten Küche vorgelagert befindet sich eine eingezogene Loggia, welche in den meisten Fällen an der Gebäudeecke angeordnet ist und dadurch eine zweiseitige Aussicht ermöglicht. Die Zimmer sind gut proportioniert und lassen durch die nutzungsneutrale Ausformulierung eine fexible Möblierung zu.
Die Neubauten sind als Hybridkonstruktion mit einer tragenden, aus normierten Holzbohlen bestehenden Aussenwand in Verbund mit einer massiven Betondecke konzipiert. Aussen wird die Fassade mit einer hinterlüfteteten und teilweise farbig geschlämmten Schalung verkleidet. Vertikale Holzlisenen strukturieren und proportionierten den Fassadenausdruck und bilden den Anschlag für die Klappladenkonstruktion der französischen Fenster.
ARCHITEKTUR
entstanden unter Baumann Roserens Architekten
BAUHERRSCHAFT
Baugenossenschaft Vrenelisgärtli, Zürich
AUFTRAGSART
Wettbewerb 2018, 1. Preis
PROGRAMM
85 Wohnungen (2.5- bis 5.5-Zimmer), 8 Zusatzzimmer, Doppelkindergarten, Gemeinschaftsräume, Ateliers, Tiefgarage
PLANUNG/REALISIERUNG
2019-2025
BAUSUMME
ca. 51 Mio CHF (BKP 1-9)
MITARBEIT
Martina Küng (Projektleitung), Thomas Koch (Projektleitung), Silvia Bührer, Mia Mechler, Caterina Zazzara, Alexios Tsakalakis-Karkas, Sonja Casty, Benedetta Agostini, Jim Würgler
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
Laboratorium KLA, Zürich
KOSTENPLANUNG UND BAUMANAGEMENT
Laternser Waser GmbH, Wallisellen
FOTOGRAFIE
Georg Aerni, Zürich















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