Das Gebäude auf dem Baufeld N1 zeigt sich als kleines Hochhaus und markiert den Kreuzungspunkt von Ringstrasse und der Südallee, der künftigen Hauptverbindung nach Luzern. Aufgrund des hauptsächlich für Studierende und Einzelpersonen ausgerichteten preisgünstigen Angebots sind die Wohnungen und WG’s sehr kompakt und raumsuffizient konzipiert.
Wohnungen
Bei den Wohngemeinschaften wird der eigentliche Wohnraum zu Gunsten einer gemeinschaftlichen Wohnküche weggelassen. Der dazugehörende kleine Stehbalkon eignet sich als Pflanzterrasse oder als kleiner Raucherbalkon. Im Sommer lassen sich die Fenster vollständig öffnen. Dabei wird die Küche in eine grosszügige Sommerloggia verwandelt und kann als eigentliches Aussenzimmer genutzt werden. Zentrales Element der kleineren Wohneinheiten, die sich an den Ost- und Westflanken des Gebäudes befinden, ist die eingezogene Loggia, die vom Wohn- und Schlafraum direkt betreten werden kann. Der Wohnraum lässt sich mit einer Schiebetüre zum Schlafzimmer erweitern und lässt die kompakte Kleinwohnung trotzdem grosszügig erscheinen.
Erschliessung / Gemeinschaftsräume
Die insgesamt 106 Wohneinheiten werden über zwei Treppenhäuser mit je fünf bis sechs Wohnungen erschlossen. Trotz kompakter Dimensionen wirken die Erschliessungszonen durch ihren Tageslichtbezug grosszügig und freundlich und erlauben angenehme nachbarschaftliche Kontakte. Als Kompensation zu den raumsuffizient gehaltenen Wohnungen in den neun Obergeschossen soll sich das Erdgeschoss dezidiert grosszügig zeigen und mit seinem weiten Eingangsbereich und den daran anschliessenden Gemeinschaftsräumen eher an eine Hotellobby als an den Eingang eines Studentenheims erinnern. Hier gilt das räumliche Sharing- Prinzip, nach dem man sich räumlichen Luxus dann leisten kann, wenn man ihn miteinander teilt.
Fassadengestaltung und Materialisierung
Um die grossen Baukörper in ihrer Massstäblichkeit und Proportion im Stadtraum eingliedern zu können, wird einerseits ein Sockelbereich mit Sichtbacksteinen ausgebildet sowie die Obergeschosse gestalterisch in mehrere Geschossgruppen zusammengefasst. Diese Gruppierung erfolgt über den Einsatz von horizontalen Beton-Gesimse, welche zwei bis drei Geschosse zusammenfassen. Zudem wird über Fassadenrücksprünge und Versätze subtil auf die Umgebung reagiert. In den Obergeschossen sind die vertikalen Fassadenteile verputzt und in leicht differenzierten Farbtönen gestrichen.
ARCHITEKTUR
entstanden unter Baumann Roserens Architekten
BAUHERRSCHAFT
Pensimo - Anlagestiftung Turidomus, Zürich
AUFTRAGSART
Wettbewerb 2018, 1. Preis (Baufeld N1)
PROGRAMM
106 Studenten- und Mietwohnungen (1.5-4.0-Zi), Gemeinschaftsräume, Lobby, Gewerberäume
PLANUNG/REALISIERUNG
2018-2023
MITARBEIT
Stefan Hartmann (Co-Projektleitung), Bastian Ehrler (Co-Projektleitung), Desirée Amport, Guillaume Dopchie
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
Studio Vulkan, Zürich
TOTALUNTERNEHMER
Anliker AG
FOTOGRAFIE
Roger Frei, Zürich
















Das Gebäude auf dem Baufeld N1 zeigt sich als kleines Hochhaus und markiert den Kreuzungspunkt von Ringstrasse und der Südallee, der künftigen Hauptverbindung nach Luzern. Aufgrund des hauptsächlich für Studierende und Einzelpersonen ausgerichteten preisgünstigen Angebots sind die Wohnungen und WG’s sehr kompakt und raumsuffizient konzipiert.
Wohnungen
Bei den Wohngemeinschaften wird der eigentliche Wohnraum zu Gunsten einer gemeinschaftlichen Wohnküche weggelassen. Der dazugehörende kleine Stehbalkon eignet sich als Pflanzterrasse oder als kleiner Raucherbalkon. Im Sommer lassen sich die Fenster vollständig öffnen. Dabei wird die Küche in eine grosszügige Sommerloggia verwandelt und kann als eigentliches Aussenzimmer genutzt werden. Zentrales Element der kleineren Wohneinheiten, die sich an den Ost- und Westflanken des Gebäudes befinden, ist die eingezogene Loggia, die vom Wohn- und Schlafraum direkt betreten werden kann. Der Wohnraum lässt sich mit einer Schiebetüre zum Schlafzimmer erweitern und lässt die kompakte Kleinwohnung trotzdem grosszügig erscheinen.
Erschliessung / Gemeinschaftsräume
Die insgesamt 106 Wohneinheiten werden über zwei Treppenhäuser mit je fünf bis sechs Wohnungen erschlossen. Trotz kompakter Dimensionen wirken die Erschliessungszonen durch ihren Tageslichtbezug grosszügig und freundlich und erlauben angenehme nachbarschaftliche Kontakte. Als Kompensation zu den raumsuffizient gehaltenen Wohnungen in den neun Obergeschossen soll sich das Erdgeschoss dezidiert grosszügig zeigen und mit seinem weiten Eingangsbereich und den daran anschliessenden Gemeinschaftsräumen eher an eine Hotellobby als an den Eingang eines Studentenheims erinnern. Hier gilt das räumliche Sharing- Prinzip, nach dem man sich räumlichen Luxus dann leisten kann, wenn man ihn miteinander teilt.
Fassadengestaltung und Materialisierung
Um die grossen Baukörper in ihrer Massstäblichkeit und Proportion im Stadtraum eingliedern zu können, wird einerseits ein Sockelbereich mit Sichtbacksteinen ausgebildet sowie die Obergeschosse gestalterisch in mehrere Geschossgruppen zusammengefasst. Diese Gruppierung erfolgt über den Einsatz von horizontalen Beton-Gesimse, welche zwei bis drei Geschosse zusammenfassen. Zudem wird über Fassadenrücksprünge und Versätze subtil auf die Umgebung reagiert. In den Obergeschossen sind die vertikalen Fassadenteile verputzt und in leicht differenzierten Farbtönen gestrichen.
ARCHITEKTUR
entstanden unter Baumann Roserens Architekten
BAUHERRSCHAFT
Pensimo - Anlagestiftung Turidomus, Zürich
AUFTRAGSART
Wettbewerb 2018, 1. Preis (Baufeld N1)
PROGRAMM
106 Studenten- und Mietwohnungen (1.5-4.0-Zi), Gemeinschaftsräume, Lobby, Gewerberäume
PLANUNG/REALISIERUNG
2018-2023
MITARBEIT
Stefan Hartmann (Co-Projektleitung), Bastian Ehrler (Co-Projektleitung), Desirée Amport, Guillaume Dopchie
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
Studio Vulkan, Zürich
TOTALUNTERNEHMER
Anliker AG
FOTOGRAFIE
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